Supplements - Diese Nahrungsergänzungsmittel brauchst du wirklich



„Supplements oder auch Nahrungsergänzungsmittel genannt, sind nur was für Bodybuilder und Menschen, die große Muskelberge aufbauen wollen“!

Diese Aussage ist mittlerweile zum Glück überholt, denn Supplements sind mehr als

irgendwelche Pulver in bunten Dosen und sind für mehr verantwortlich als für große Muskelberge.


Wofür Nahrungsergänzungsmittel gebraucht werden, welche wirklich sinnvoll sind, was du bei der Einnahme beachten musst, und worauf du beim Kauf unbedingt achten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Zusätzlich bekommst du unsere persönliche Top 3 Liste der wichtigsten Supplements mit an die Hand.



Was sind Supplements überhaupt?


Der Begriff Supplements kommt aus dem Englischen und heißt auf deutsch übersetzt

Nahrungsergänzungsmittel.

Dies meint nichts anderes als Nährstoffe (wie sie auch in Lebensmitteln erhalten sind) in oft

sehr hoch konzentrierter Form.

Dabei geht die Darreichungsform mittlerweile weit über das bekannte Pulver hinaus.

Es gibt sie in Tabletten, Kapseln, Ölen, in flüssiger Form oder in Pulver.

Neuste Produkte, die bisher allerdings zum Großteil auf dem amerikanischen Markt erhältlich

sind, gibt es sogar in Form von Gummibärchen.


Schnell könnte jetzt der Gedanke aufkommen, dass die Einnahme von ein paar hoch

konzentrierten Kapseln und Tabletten reicht, um eine ansonsten schlechte und nährstoffarme

Ernährung auszugleichen.

Dem ist natürlich nicht so!

Supplements dienen alleine der Ergänzung zu einer ansonsten ausgewogenen und gesunden Ernährung.



Wofür brauche ich Supplements?


Der Verkauf von Nahrungsergänzungsmittel stieg alleine in Deutschland in den letzten

10 Jahren um über 150%.

Das nicht alle Produkte, die es auf dem Markt zu kaufen gibt, sinnvoll sind, liegt nahe.

Allerdings haben viele dieser Produkte einen sehr positiven Einfluss auf deine Gesundheit.

In Zeiten von steigenden Umweltgiften, extremem Pestizideinsatz in der Landwirtschaft,

kaputten und vergifteten Böden und einem stetig wachsendem Stresslevel, ist es für uns

wichtiger denn je, unseren Körper mit ausreichend Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen.


Leider finden wir diese Mineralstoffe und Vitamine nur noch sehr selten in den Lebensmitteln, die wir verzehren.

So hat zum Beispiel Zucht-Lachs in den letzten 10 Jahren die Hälfte seiner wertvollen

Omega-3-Fettsäuren verloren.

Dasselbe gilt für den Großteil des Obstes und Gemüses, welches wir im konventionellen

Supermarkt bekommen.

Ob Tiere oder Pflanzen, die meisten Lebensmittel sind total überzüchtet und mit Schadstoffen versetzt.


Mit dem Gedanken, seinem Körper mit einem großen Salat mit ausreichend Gemüse (aus dem Discounter) etwas Gutes zu tun und seinen Vitamin,- und Mineralstoff-Haushalt zu decken, schafft man in Wahrheit nur einen Bruchteil der benötigten Spurenelemente aufzunehmen.

Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, entsteht ein Mangel an wichtigen

Mikronährstoffen, welcher sich durch unterschiedliche Symptome äußert.

Genau an dieser Stelle können Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen und leere Speicher gezielt wieder auffüllen.

Wichtig ist hierbei noch einmal zu betonen, dass der Fokus in erster Linie immer auf einer

vollwertigen und gesunden Ernährung liegen sollte und nicht darauf, sich täglich 30 Tabletten einzuschmeißen.


Darüber hinaus gibt es allerdings auch Supplements, die wir als „Spaß-Supplements“

beschreiben und die keine leeren Speicher füllen oder die Gesundheit verbessern sollen,

sondern einfach nur eingenommen werden, „weil sie der Lieblings-YouTuber empfohlen hat“

oder man für einen kurzen Moment seine Leistung steigern will.

Von dieser Art von Supplements raten wir dringend ab.



Welche Supplements sind sinnvoll?


Um die Frage zu beantworten muss man jede Person individuell betrachten.

Der eine isst dies nicht, der andere ernährt sich grade vegan und wieder ein anderer hat

bestimmte Unverträglichkeiten und kann daher einige Lebensmittel nicht essen.

Daher ist es in erster Linie sinnvoll, erstmal Ausschau nach Symptomen zu halten, die der

Körper einem gibt.


Zu typischen Symptomen bei Vitamin,- und Mineralstoffmangel zählen:

  • Muskelkrämpfe und Verspannungen

  • Übermäßige Abgeschlagenheit und Trägheit

  • Schlechter Schlaf über einen längeren Zeitraum

  • Durchgängige Kopfschmerzen

  • Spröde Haare und brüchige Nägel (öfter bei Frauen zu beobachten)

  • Schlechte Haut

  • Krankheitsanfälliges Immunsystem


Eine zweite und durchaus zeitaufwendigere, dafür aber präzisere Möglichkeit ist es, seine

Vitamin und Mineralstoffwerte im Blut testen zu lassen.

Hier kannst du zielgerichtet deine Werte messen lassen und weißt genau, wo du aktuell stehst.

Die zweite Methode würden wir jedem empfehlen, der noch nie seine Werte hat messen lassen.

Denn nur wenn du weißt, wo du aktuell bist, kannst du deinen Bedarf anpassen und deinem Ziel näher kommen.


Zum Messen deiner Werte gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder du gehst zum Arzt, was sich je nach Größe des Blutbildes zwischen 80€ und 200€

beläuft oder du nimmst die Werte zu Hause selber.

Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die Vitamin,- und Mineralstofftests für zu Hause anbieten, und die die Ergebnisse dann für dich auswerten.

Besonders empfehlen können wir hier Cerascreen, ein Hamburger Unternehmen, bei dem wir selber auch alle Tests machen lassen.


Und trotzdem kann man mittlerweile in Deutschland erkennen, an welchen Vitaminen und

Mineralstoffen es dem Großteil der Bevölkerung mangelt.


Daher kommen hier unsere Top 3 Empfehlungen (die fast für jeden gelten).



Top 3 Supplements



Vitamin D3


Ein absolutes Muss, welches mit einigen Ausnahmen für jeden gilt.

Hier in Deutschland leidet über 85% der Bevölkerung an einem Vitamin D3 Mangel, was oft schwere Folgen haben kann.


Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Energielosigkeit, erhöhtes Stresslevel, anfälliges Immunsystem

sind nur einige Symptome, die bei einem Vitamin D3 Mangel auftreten.


Zusätzlich gibt es kaum Lebensmittel, die Vitamin D3 enthalten und selbst wenn Vitamin D3 enthalten ist, dann nicht in ausreichenden Mengen.

Somit besteht nur noch die Möglichkeit Vitamin D3 über die Sonne aufzunehmen.

Je nach Lage scheint diese in Deutschland mal mehr, mal weniger.

Vor allem in den Wintermonaten von Oktober bis April, sollte jeder Vitamin D3 supplementieren.


Worauf ist zu achten:

Beim Kauf von Vitamin D3 Präparaten solltest du darauf achten, dass das Vitamin in Öl gelöst ist, da es sich bei Vitamin D3 um ein fettlösliches Vitamin handelt.

Eine besonders gute Aufnahme wird über die mittelkettigen Fettsäuren gewährleistet, weshalb du beim Kauf darauf achten solltest, dass es in MCT ÖL gelöst ist.


Darüber hinaus gibt es sowohl reine Vitamin D3 Präparate, als auch welche, die mit

Vitamin K2 zugesetzt sind.

Beachte hier unbedingt was dein Vorhaben ist!

Ist dein Vitamin D3 Wert extrem niedrig, kleiner als 20, solltest du über einen Zeitraum von

mindestens 14 Tagen die Einnahme auf ca. 20.000 IE anheben, um die Speicher wieder

zu füllen.

An der Stelle empfehlen wir dir ein reines Vitamin D3 Präparat, da es bei Vitamin K2 zu Überdosierung kommen kann.


Nach der Aufladephase empfehlen wir dir ein Vitamin D3 & K2 Gemisch.

Hierbei solltest du darauf achten, dass ein Vitamin K2 MK-7 enthalten ist, da es sich

hierbei um die hochwertigere Form von Vitamin K2 handelt.

Wir selber nehmen das Vitamin D3 von Naturtreu, da es eine sehr hohe Qualität

aufweist.


Einnahme:

Bei der Einnahme solltest du als erstes überprüfen, wo sich dein aktueller Wert befindet.

Je nach Ausgangslage solltest du mehr oder weniger Vitamin D3 einnehmen.

Eine absolute Standardempfehlung, um seine Wert im Optimalbereich zu halten, sind

5.000 IE täglich.



Omega 3


Bestimmt hast du von den sogenannten Omega 3-Fetten schon einmal gehört.

Egal, ob in Zeitschriften oder im Internet, die Omega 3-Fette sind in aller Munde und das auch zurecht.

Sie haben unzählige positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und sind ein

absolutes Muss in unserer Ernährung.


Leider gibt es an dieser Stelle 2 Probleme:

  1. Die Lebensmittel enthalten immer weniger Omega 3. Die gilt vor allem für Zucht-Fische. Die Menge an Omega 3 hat sich hier in den letzten 10 Jahren halbiert. Leider wissen die wenigsten Menschen davon und denken sich, das 1-2 Mal die Woche Fisch den Omega 3-Gehalt vollständig abdeckt.

  2. Wir essen zu viel Omega 6. Omega 6 ist der Bruder der Omega 3-Fettsäure und hat auch seine guten Eigenschaften. Allerdings ist es hier wie mit allem, die Dosis macht das Gift. Um für deine Gesundheit maximal zu profitieren, brauchst du ein 2:1 Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3. Der Großteil der Bevölkerung hat ein Verhältnis weit über 20:1.

Aus diesen beiden Gründen solltest du auf jeden Fall über eine Ergänzung von Omega 3

nachdenken.


Worauf ist zu achten:

Egal, ob du Vegetarier, Veganer oder Allesesser bist, da Omega 3 sowohl aus Tieren als

auch aus Pflanzen gewonnen werden kann, bestehen Omega 3 Präparate nicht

zwingend aus Fischöl.

In erster Linie solltest du beim Kauf eines Präparats auf die Menge und das Verhältnis

von EPA und DHA schauen.


Dies sind nämlich die beiden Fettsäuren, die so einen positiven Effekt auf unsere

Gesundheit haben.

Optimal ist hier ein Verhältnis von 2:1, DHA zu EPA.

Solltest du zu einem nicht-tierischen Präparat greifen (so wie wir es auch tun), solltest du

unbedingt darauf achten, dass es sich um ein hochwertiges Algenöl handelt.


Wir selber nehmen das vegane Omega 3-Präparat „Algenkraft“.


Einnahme:

Die Menge, die an Omega 3 benötigt wird, hängt davon ab, wie viel Omega 6

(vor allem in Sonnenblumenöl und tierischen Fetten) du täglich konsumierst.

Ein guter Wert für gesunde Menschen liegt hier bei 600-800mg DHA/EPA täglich.

Bei einem starken Mangel können Dosierungen bis 5.000mg täglich eingesetzt werden.

Diese Mengen sollten aber nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da die

Wirkung ab 2.000mg täglich stark blutverdünnend sein kann.



Vitamin B12


Vitamin B12-Mangel betrifft nicht nur Veganer.

Solltest du dich vegan ernähren, ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin B12 absolute

Pflicht, da du dieses Vitamin über die Ernährung unter keinen Umständen ausreichend

aufnehmen kannst.


Doch auch viele Menschen, die sich nicht vegan ernähren, leiden heutzutage unter einer Unterversorgung von Vitamin B12 oder sogar einem Mangel.

Der Grund dafür ist, dass ein Vitamin B12-Mangel im Zusammenhang mit chronischen

Magen-Darm-Beschwerden steht und diese betreffen immerhin 7 von 10 Menschen.

Schuld sind hier nicht die Magen-Darm -Beschwerden an sich, sondern die

Medikamente, die in diesem Zusammenhang häufig verschrieben werden.

Auch die Medikamente, die im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenunterfunktion

eingenommen werden, stehen im Verdacht, einen Vitamin B12-Mangel auszulösen.


Sollte eins oder beide dieser Krankheitsbilder auf dich zutreffen, solltest du unbedingt

deinen Vitamin B12-Wert messen.


Worauf ist zu achten:

Besonders beachten solltest du bei dem Kauf, um was für ein Präparat es sich handelt.

Es gibt hier starke Abweichungen, was die Dosierungsmenge angeht.

Von 3 – 1.000 Mikrogramm ist alles erhältlich.


Wichtig ist hierbei zu wissen, dass nur 1,5 Mikrogramm pro Mahlzeit aufgenommen werden können.

Über eine passive Aufnahme mittels Präparat kann 1 Prozent der eingenommenen Vitamin B12-Menge aufgenommen werden.

Solltest du z.B ein Präparat mit 500 Mikrogramm haben, werden vom Körper nur

5 Mikrogramm aufgenommen.


Daher nehmen wir das Präparat von Naturtreu, da es passgenau 500 Mikrogramm pro

Tagesdosis liefert.


Einnahme:

Hierbei kommt es stark darauf an, wie dein Gesundheitszustand ist, und ob du dich

vegan ernährst oder nicht.

Bei einer veganen Ernährung raten wir zu einer täglichen Aufnahme von 5 Mikrogramm,

was über ein Präparat 500 Mikrogramm bedeuten würde.

Alles andere hängt von deinen aktuellen Vitamin B12-Werten ab.



Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Supplements ,die durchaus sinnvoll sind, bei denen es aber extrem auf dein Vorhaben und deinen Lifestyle ankommt.


Sinnvolle Supplements wären:

  • Vitamin C (bei mangelndem Obst und Gemüseverzehr)

  • Vitamin E

  • Magnesium (bei regelmäßiger sportlicher Betätigung (ab 2x die Woche))

  • Folsäure (vor allem während der Schwangerschaft und Stillzeit)

  • Eisen (vor allem bei Frauen mit starker Regelblutung)

  • Zink (bei schlechter Haut oder brüchigen Nägeln)

  • Hochwertiges Proteinpräparat (beim Muskelaufbau)



Und jetzt gilt Ruhe bewahren


Wir alle haben Schwierigkeiten damit abzuwarten und wollen die Ergebnisse am liebsten schon gestern.

Doch grade beim Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln ist Geduld gefragt.

Genau wie ein Mangel nicht über Nacht entsteht, sind die Speicher nicht über Nacht wieder

aufgefüllt.

In einigen Fällen kann es bis zu 3 Monaten dauern, bis man einen Unterschied wahrnimmt.

Also gedulde dich und denk daran, täglich deine Supplements einzunehmen.


Ein kleiner Tipp aus unserer Erfahrung:

Notiere dir, welche Symptome du zu Beginn hattest, und wie stark sie auf einer Skala von

1-10 ausgeprägt waren.

Einmal im Monat holst du deine Liste wieder raus und machst den Vergleich.


Für noch mehr tägliche Motivation und Inspiration folge uns auf Instagram.


Be happy,

Nina & Pablo

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