Stress abbauen: 8 Tipps, um deinen Cortisolspiegel sofort zu senken



Stress im Alltag betrifft mittlerweile fast jeden von uns.

Egal, ob bei der Arbeit oder im privaten Leben, täglich werden wir Situationen ausgesetzt, die uns und unseren Körper in Stress versetzten und den Cortisolspiegel steigen lassen.


Wir zeigen dir heute 8 Tipps, wie du deinen Stresslevel sofort reduzieren kannst.

Doch bevor wir uns anschauen, wie wir Stress abbauen können, ist es hilfreich zu verstehen,

wie Stress überhaupt entsteht.



Wie entsteht Stress?


Stress ist nichts anderes als eine Reaktion unseres Körpers, die uns ermöglicht mit körperlicher und psychischer Belastung umzugehen.

Der Hauptauslöser hierfür ist unser Gehirn.

Bewertet unser Gehirn eine Situation als stressig, wird vermehrt Adrenalin und Cortisol

(sogenannte Stresshormone) ausgeschüttet.

Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Stress in keinem Fall etwas Negatives ist.

Ganz im Gegenteil, wir brauchen ihn sogar, um zu lernen und unsere Fertig- und Fähigkeiten

weiterzuentwickeln.


Das Problem ist nur, dass wir heutzutage nicht nur kurzen Stressimpulsen ausgesetzt sind,

sondern eine Vielzahl von Wellen.

Dies führt dazu, dass die ausgeschütteten Hormone dauerhaft erhöht sind und kaum Zeit haben sich zu regulieren.

Dieser Zustand kann auf lange Sicht zu einer chronischen Stressbelastung führen, welche für

die Gesundheit sehr belastend ist und viele negative Auswirkungen mit sich bringen kann.


Doch es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, seinen Stresslevel zu reduzieren, und somit einer chronischen Stressbelastung vorzubeugen.



Stress abbauen mit diesen 8 Tipps


Jeder Mensch reagiert anders auf Situationen und damit verbunden auf Stress.

Daher gibt es nicht das eine „Heilmittel“ gegen Stress.

Vielmehr muss man ausprobieren, was zu einem passt und was für einen funktioniert.


Um dir eine gewisse Auswahl mit an die Hand zu geben, stellen wir dir 8 hilfreiche Techniken

vor, die deinen Stresslevel senken können.


1. Digital Detox: Wir leben heutzutage in einer sehr schnellen und reizüberfluteten Gesellschaft.

Vor allem technische Geräte wie, Laptop, Smartphone, Tablet und Fernsehen, sind mittlerweile unsere täglichen Begleiter und führen unterbewusst dazu, dass wir unter einem immensen Druck stehen.

Der Druck, erreichbar zu sein, nichts zu verpassen oder dazugehören zu wollen, sorgt

dafür, dass die Stresshormone in unserem Körper steigen. Um dem entgegenzuwirken,

sollte man regelmäßig Digital-Detox-Zeiten einlegen. Egal, ob für ein paar Stunden am Tag, mehrmals die Woche oder 1-2 Mal einen ganzen Tag. Schaue, was für dich am besten funktioniert und nutze die gewonnene Zeit für Dinge, die sonst eventuell zu kurz kommen.


2. Powernap: Der Powernap ist ein Tool, welches weder zeitintensiv ist, noch irgendwelche Vorkenntnisse benötigt. Oft hilft es schon bei den ersten Anwendungen und ist für uns mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Wenn du genau wissen willst, was der Powernap ist und wie du ihn am besten umsetzt, lies unseren Blogartikel zu dem Thema.


3. Atmen: Wenn wir gestresst sind, neigen wir oft dazu, sehr flach zu atmen, was dazu führt, dass unser Körper weniger mit Sauerstoff versorgt wird. Was hier hilft ist bewusste Atmung. Eine hilfreiche Technik ist hier die 4-7-8 Atmung, entwickelt von dem Arzt Dr. Andrew Weil.


Setzt dich hierfür grade auf einen Stuhl und stelle die Füße fest auf den Boden. Schließe deine Augen und lege die Zungenspitze hinter deine oberen Schneidezähne und halte sie dort die ganze Übung über. Atme mit geschlossenem Mund 4 Sekunden durch die Nase ein, halte deinen Atem an und zähle bis 7. Atme jetzt mit einem Seufzer durch den Mund aus und zähle dabei bis 8. Das ganze solltest du 5-10 Mal wiederholen und danach für 1-2 Minuten nachspüren, wie dein Stress abnimmt.


4. Fasten: Auf Essen verzichten? Das stresst mich ja schon beim puren Gedanken, wirst du dir jetzt vielleicht denken. Doch das Gegenteil ist der Fall: Essen verursacht in unserem Körper Stress. Auch hier kommt es natürlich auf die Menge und Häufigkeit an. Deshalb bietet vor allem das Intervallfasten eine gute Möglichkeit. In der bekanntesten Methode wird hierbei 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen.


5. Lachen: Hast du heute schon richtig gelacht? Wenn nein, wird es höchste Zeit. Denn Lachen tut nicht nur unglaublich gut, sondern senkt nachweislich unseren Stresslevel. Die beim Lachen ausgeschütteten „Glückshormone“ wie Serotonin senken den Cortisolspiegel und bauen dadurch Stress ab.

Hierbei reicht es sogar sch, 60 Sekunden bewusst zu lächeln, um deinem Gehirn gute Laune zu suggerieren.


6. Meditation: Auch die Meditation ist aus unserem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Damals habe ich mir immer gesagt, ich kann nicht meditieren, ich bin dafür zu unruhig. Heute weiß ich, dass man grade dann umso dringender meditieren sollte. Mit etwas Übung schafft man es hier in kürzester Zeit extrem runterzukommen und seinen Stresslevel gen null zu setzen.

Für den Anfang eignen sich geführte Meditationen in einem Zeitrahmen von 7-15 Minuten.


7. Bewegung: Für jeden helfen unterschiedliche Ventile, um seinen Stress abzubauen. Ob beim Boxen oder einem entspannten Spaziergang im Park, Bewegung hilft dir deinen Stresslevel zu senken und unterstützt zusätzlich deine Gesundheit.


8. Die Einstellung ändern: Der Kopf steuert einen entscheidenden Teil der Stressreaktion und damit verbunden auch unser Denken.

Je nachdem, ob wir eine Situation positiv oder negativ bewerten, kann sie mehr oder weniger Stress in uns auslösen.

Und genau hier haben wir die Möglichkeit, gezielt einzugreifen.

Werde dir über deine Gedanken bewusst und entscheide dich dazu, deine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken.


Stell dir einmal folgende Situation vor: „Du sitzt in der Bahn und liest etwas.

Plötzlich steigt ein Vater mit seinen 3 Kindern ein.

Er setzt sich auf den Platz vor dir uns starrt aus dem Fenster, während seine Kinder tobend und schreiend durch die Bahn laufen und sämtliche Fahrgäste belästigen.

Eins der Kinder kommt zu dir gelaufen und tritt dir auf den Fuß, während der Vater immer noch unbeteiligt aus dem Fenster starrt.“


Wie fühlst du dich und wie würdest du die Situation bewerten?


Jetzt geht die Situation allerdings weiter: „Nach weiteren 10 Minuten voller Lärm und

Chaos, sitzt der Vater immer noch teilnahmslos am Fenster.

Dir reicht es, du gehst zu ihm hin und sagst mit erhobener Stimme: „Ihre Kinder belästigen sämtliche Fahrgäste und stören den gesamten Zug, können sie mal besser auf ihre Kinder aufpassen.“

Der Vater hebt seinen Blick und guckt dich verwundert an und antwortet: „Das tut mir leid, ich hab es gar nicht mitbekommen.

Wir kommen grade aus dem Krankenhaus, wo meine Frau und ihre Mutter heute verstorben sind, wir alle wissen noch nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen“.


Wie fühlst du dich jetzt, und wie würdest du die Situation nach dieser Information

bewerten?


Wir wissen oft nicht, was andere Menschen erlebt haben, oder können Situationen nur

aus unserer Perspektive beurteilen.

Eine neutrale Haltung kann uns daher sehr viel Stress ersparen.

Vergiss nicht, du bist der Herr/die Herrin deiner Gedanken.


Ob alle 8 Tipps auf einmal oder doch erstmal nur einer: Wichtig ist herauszufinden, was dir und deinem Körper gut tut und wie du es schaffst, deinen Stresslevel zu senken.

Schreib uns gerne, was bei dir am besten funktioniert!


Für deine tägliche Motivation und Inspiration folge uns auf Instagram.


Be happy,

Nina & Pablo

35 Ansichten
  • Facebook
  • TikTok
  • YouTube